Benedikt Secker @ Marketing Natives

1. Wer bist du und welche Position hast du bei den Marketing Natives?

Mein Name ist Benedikt Secker und ich leite gemeinsam mit meinem Kollegen Christoph Brenner das Team der Marketing Natives. Außerdem absolviere ich derzeit den Master für Produktmarketing und Innovationsmanagement an der FH Wieselburg und arbeite seit kurzem im Werbe- & Portalmanagement der Österreichischen Post.

2. Stelle bitte dein Unternehmen kurz vor und erkläre uns euer Alleinstellungsmerkmal (USP).

Marketing Natives ist ein ehrenamtlicher Verein, der es sich zum Ziel gemacht hat, Experten aus der Kommunikationsbranche mit dem zukünftigen Nachwuchs zu vereinen. Die Grundpfeiler stellen fünf Hauptevents pro Jahr dar, die sich mit jeweils unterschiedlichen Thematiken und aktuellen Trends befassen.  Neben den großen Events mit 250-450 Besuchern gibt es noch mehrere Workshops pro Jahr, sowie unseren neuen Stammtisch „Auf ein Glaserl mit ….“. Abgerundet wird das Marketing Natives-Jahr mit unserem Mentorenprogramm.

Neben unserem selbst auferlegten Bildungsauftrag liegt unser USP vor allem darin, den Nachwuchs mit den Experten und Größen der Branche auf eine persönliche Art und Weise zusammenzubringen, die ohne unserer Verbindung oft nicht oder nur sehr schwer möglich wäre.

3. Wie bist du zu deinem jetzigen Job gekommen?

Eine gute Freundin hat bis Ende 2015 ebenfalls bei den Marketing Natives mitgearbeitet. Nachdem sie sich aus Zeitmangel zurückziehen musste, ist sie auf mich zugekommen und hat mir ans Herz gelegt, mich zu bewerben. Ich musste nicht lange überlegen und bin sehr glücklich über meine Entscheidung.

4. Was macht Erfolg für dich aus?

Nachdem wir die Marketing Natives ehrenamtlich in unserer Freizeit betreiben, auf jeden Fall nicht unser saftiges Gehalt (lacht).

Erfolg bedeutet für uns eigentlich tatsächlich glückliche und zufriedene Mitglieder. Sei es wenn sie uns nach größeren oder kleinen Veranstaltungen zu unserer Arbeit gratulieren oder wenn wir Mitgliedern aktiv helfen konnten z.B. einen Job zu vermitteln oder einen hochkarätigen Interviewpartner für die Masterarbeit zu bekommen. Wir haben mittlerweile ein sehr großes Netzwerk und helfen wo wir können.

5. Wie meistert ihr Motivationstiefs, Misserfolge und Meinungsverschiedenheiten in eurem Unternehmen?

Wir haben so viele Ideen und Pläne für die Zukunft und werden leider oft von der Realität eingeholt, da wir neben dem Studium und einer regulären Arbeit nicht alles in dem Ausmaß schaffen, wie wir das gerne hätten. Manchmal muss man Prioritäten strenger setzen als uns lieb ist. Damit können wir uns oft aber nur schwer abfinden.

Meinungsverschiedenheiten gehören dazu und werden ausdiskutiert bis das gesamte Team (zumindest halbwegs) zufrieden ist. Es ist uns wichtig stets den Spaß an der Sache im Vordergrund zu halten, aber es gehören auch leidenschaftliche Diskussionen dazu.

6. Was sind deiner Meinung nach die größten Herausforderungen für euer Unternehmen im nächsten Jahr?

In erster Linie die selbst gesteckten Ziele und bereits erwähnten Ideen und Pläne für die Zukunft. Trotz der knappen Zeit wollen wir so viel wie möglich davon auch wirklich in die Tat umsetzen. Ohne hoch gesteckte Ziele wird’s ja schließlich langweilig.

Weiter explodiert die Szene an Branchen- und Networkingveranstaltungen (vor allem in Wien) gerade. Wir verfolgen diese Entwicklungen genau und sind sehr gespannt wie es sich entwickeln wird bzw. wohin wir uns in diesem Umfeld entwickeln werden.

7. Welche Fehler habt ihr am Anfang eurer Karriere gemacht?

Anfang 2016 hat sich das Team, gemeinsam mit mir, komplett neu formiert. Wir mussten relativ schnell viel lernen und haben aus Mangel an Erfahrung vielleicht einige Dinge nicht optimal gemacht. Jeder hat sein Bestes gegeben und hatte aber auch viel zu lernen. Ich würde gewisse Ungereimtheiten von Anfang an deshalb nur ungern als „Fehler“ bezeichnen.

8. Dein Startup-Geheimtipp (Welches Startup findest du besonders innovativ?):

Ich war vergangene Woche in Graz am Fifteen Seconds Festival, wo auch ein Startup Contest stattgefunden hat. Der Pitch von HiMoment hat mich sehr beeindruckt. Die werde ich definitiv im Auge behalten.

9. Welche Projekte plant ihr gerade?

Wir sind gerade voll in den Vorbereitungen für unser drittes Event im Sommer (genaues Datum wird in den kommenden Tagen veröffentlicht) und planen schon die Themen für das zweite Halbjahr.

10. Sucht ihr dafür noch Partner, Sponsoren oder Mitarbeiter?

Mit sechs Boardmember sind wir momentan eigentlich sehr gut aufgestellt, aber für neue Partner haben wir natürlich immer ein offenes Ohr! Je mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, desto mehr können wir uns uneingeschränkt auf die Benefits für unsere Mitglieder konzentrieren.

Bildmaterial: beigestellt

 

11. Oliver Scholz, Geschäftsführer der JAGA & Partner GmbH: Wie lauten deine drei besten Tipps für Gründer?

  1. Macht das nicht alleine, holt euch Unterstützung (Vielleicht findet sich ja einen Mentor bei uns 😉 )
  2. Man muss von der eigenen Idee tief überzeugt sein und das auch so nach außen tragen. Nur so kann es funktionieren.
  3. Man muss durchbeißen

12. Wen soll The Bassena Chronicle® als nächstes aus der Startup-Welt interviewen?

Philip Tropper von Direct Sales

13. Welche Frage sollen wir dieser Person zusätzlich stellen?:

Neben deinem Unternehmen und deiner jungen Familie betreibst du mit deiner Frau noch den Blog „Nunu-reist“. Was sind deine Tipps, wie man all die vielen zeitintensiven Dinge unter einen Hut bekommt und dabei nicht auf sich selbst vergisst?

Lieber Benedikt, herzlichen Dank für deine Zeit und viel Erfolg bei euren Projekten!

Über die „13er Reihe“:

13 Fragen an spannende Akteure in der Startup-Welt, die unterschiedliche Einblicke zu aktuellen Projekten, Startups und Herausforderungen geben. Wer als nächstes interviewt wird? Diese Entscheidung trifft der vorherige Interviewpartner.

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